21 Spektakuläre Kirchen in Kolumbien

Sanctuary Las Lajas Ipiales

Liebe Leser

Mein Name ist Frank und ich betreibe ein Reisebüro in Bogota, Kolumbien. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen!

Kolumbien wurde im 16. Jahrhundert von den Spaniern erobert und zählt bis heute zu den katholischsten Ländern der Welt. Kolumbien ist daher nicht nur ein Paradies für Liebhaber kolonialer Architektur, sondern ebenfalls für Kirchengänger und Kirchenliebhaber.

Kirchen in Kolumbien

Kirchen werden in Kolumbien in Kathedralen und Basiliken unterteilt.

Die Basilika

Die Basilika ist eine Kirche, die von Gläubigen und kirchlichen Behörden anerkannt ist. Die Architektur besitzt meist römische und griechische Attribute, wie den rechteckigen Grundriss und einen säulenumsäumten Innenraum. Basiliken als Modell für Kirchenbauten kamen auf, als das Christentum zur Staatsreligion im Römischen Reich wurde und sie dienten in den folgenden Jahrhunderten als Modell für zahllose Kirchen in der Welt. Es gibt daher große und kleine Basiliken. Die großen Basiliken, von denen es weltweit nur 4 gibt, befinden sich im Vatikanstaat und in Rom. Die kleinen Basiliken findet man hingegen überall auf der Welt und sie wurden jeweils durch einen Papst getauft.

Kathedrale

Kathedralen symbolisieren ebenfalls den religiösen und administrativen Hauptsitz eines bestimmten geografischen Gebiets. Die Architektur einer Kathedrale ist meist gotisch.

In Kolumbien gibt es mehr als 70 Kathedralen und etwa 40 Basiliken, die auf die verschiedenen Departements des Landes verteilt sind.

Kirchen in und um Cundinamarca

Catedral Primada – Bogotá

Innenstadt von Bogotá (La Candelaria), an der Plaza de Bolívar
Konstruktion: 1807-1823
Religion: katholisch
Stil: Neoklassisch
Höhe: 52 Meter
Highlights: Die Kuppel

Catedral Primada de Colombia

Die Catedral Basílica Metropolitana de Bogotá y Primada de Colombia ist ein neoklassizistisches Gebäude in Bogotá, der Hauptstadt von Kolumbien. Es handelt sich um eine katholische Kirche, die der Unbefleckten Empfängnis (Marias) geweiht ist und zum Nationaldenkmal erklärt wurde, obwohl sie mehrmals umgebaut wurde. Dies weil die Säulen und ihre vergoldeten Details, die Holzstühle, die Kuppel, die Lampen, die den Ort beleuchten, die Heiligenbilder und andere Details intakt geblieben sind.

Die Kathedrale ist ein Teil der Geschichte Bogotás im Stadtteil Candelaria. Etwa 5 Minuten von der Kathedrale entfernt befindet sich das Botero-Museum, eines der emblematischsten Museen der Gegend.

In unmittelbarer Umgebung findet man Restaurants wie “Descortés”, “Sabor antioqueño” und “La Puerta Falsa”, letzteres ist das älteste Restaurant der Stadt.

Wichtige Fakten

5 Gehminuten vom Parque de los periodistas entfernt.

Iglesia Nuestra Señora de la Candelaria – Bogotá

  Calle 11 und Carrera 4. Die Kirche befindet sich im historischen Zentrum der Hauptstadt, im Viertel La Candelaria
Konstruktion: 1686-1703
Religion: katholisch
Stil: Kolonial
Highlights: Verschiedene religiöse Gemälde und Glasfenster.

Die Iglesia de la Candelaria, wie sie im Volksmund genannt wird, ist eine katholische Kirche, die der Jungfrau Maria geweiht ist. Es handelt sich um einen Tempel kolonialen Ursprungs, der aus drei Räumen (Schiffen) besteht, dem Haupt- oder Mittelschiff und zwei Seitenschiffen, außerdem besitzt die Kirche zwei Türme an der Frontfassade.

Die Kirche besitzt in ihrem Inneren bedeutende Werke der religiösen Kunst. Ein Beispiel dafür ist das Gemälde des Todes des Heiligen Josef, ein Gemälde, das sich an der Decke des Hauptschiffs befindet. Ein Reisender sagte: “Dies ist eine der ältesten Kirchen in Bogotá, sie ist sehr schön und ein religiöser und besonderer Ort, um Gott näher zu kommen”.

Die Kirche befindet sich ebenfalls in der Nähe der Catedral Primada de Bogotá.

Wichtige Fakten:

5 Gehminuten vom Parque de los periodistas entfernt.

Cerro de Monserrate, La Basílica del Señor de Monserrate – Bogotá

Hügel von Monserrate
Konstruktion: 1807-1823
Religion: katholisch
Stil: Neoklassisch
Höhe: 52 Meter
Highlights: Skulptur des gefallenen Herrn von Monserrate

Website: https://monserrate.co/

Top of Monserrate Hill in Bogotá

Der höchste Punkt befindet sich 3.152 Meter über dem Meeresspiegel. Es gibt einen fast drei Kilometer langen Spazierweg, der von der Talstation bis zur Spitze reicht. Auf dem Hügel gibt es Restaurants wie die “Casa Santa Clara”, wo man die Gastronomie der Hauptstadt sowie den Ausblick genießen kann. Man findet hier ebenfalls rund 70 verschiedene Vogelarten, darunter Kolibris und Zugvögel.

Monserrate gilt als einer der fünf Aussichtspunkte Bogotas. Auf seinem Gipfel ruht ein ikonisches Heiligtum der Stadt, mit einer Geschichte von mehr als 450 Jahren. Die Basilika des Herrn von Monserrate ist seit der Kolonialzeit ein religiöser Wallfahrtsort und verehrt den gefallenen Herrn von Monserrate.

Um die Basilika ranken sich viele Mythen und Legenden, die sich um den Glauben, die Riten und die Wunder drehen. Zu diesen Geschichten gehört ebenfalls die Legende von der Heilung der Kranken, welche im Gegenzug ein Glaubensversprechen ablegten.

Die Versprechungen, die sich Menschen davon machen, sind recht kurios. Um eine bestimmte Gunst zu erlangen, erklimmen Männer und Frauen den Hügel auf Knien oder mit verbundenen Augen. Darüber hinaus gibt es auch einige Legenden, die mit diesem Tempel in Verbindung stehen. Es heißt, dass Verlobte, die den Monserrate besteigen, niemals heiraten werden.

Wichtige Fakten:

Es gibt 3 Methoden für den Aufstieg:

Standseilbahn:

Montag bis Samstag zwischen 6:30 Uhr und 12:45 Uhr. (Die Kasse schließt um 22:00 Uhr)

Sonntags zwischen 5:30 Uhr und 17:00 Uhr (Kassenschluss ist um 21:00 Uhr)

Feiertage von 6:30 Uhr bis 23:00 Uhr (Feierabend 21:00 Uhr)

Hinweis: Denken Sie daran, die Öffnungszeiten der Standseilbahn auf der Website zu bestätigen.

Seilbahn:

Montag bis Samstag zwischen 12:00 Uhr und 23:00 Uhr.

Sonntags von 8:30 Uhr bis 16:30 Uhr

Feiertage zwischen 12:00 Uhr und 17:00 Uhr

Spazierweg:

Täglich außer am Dienstag für die Öffentlichkeit zugänglich. Aufstieg offen von 5:00 Uhr bis 13:00 Uhr, Abstieg bis 16:00 Uhr.

  • Entfernung von La Candelaria: ca. 20 Minuten zu Fuss.
  • Der Ticketschalter akzeptiert keine Fremdwährung
  • Es werden alle Karten akzeptiert (Visa, Master, American Express und Diners).

Santuario Virgen De Guadalupe – Bogotá

Guadalupe Hügel

Errichtung: 1945 (das heutige Heiligtum)
Religion: katholisch
Highlights: 15m-Statue der Jungfrau der Unbefleckten Empfängnis

Drone shot of Guadalupe Bogotá

Obwohl man in Bogotá die meiste Zeit nur vom berühmten Cerro de Monserrate hört, gibt es in der Hauptstadt in Wahrheit noch einen weiteren Ort mit großer historischer und religiöser Bedeutung, nämlich den Cerro de Guadalupe, der über 3.300 Meter hoch ist.

Der Cerro de Guadalupe zeichnet sich durch seine herrliche Aussicht aus, von der man einen Teil der Hauptstadt sehen kann. Abgesehen davon hatte dieses Gebiet im Laufe der Jahrhunderte eine große religiöse Bedeutung. Vor mehr als 400 Jahren kamen die spanischen Konquistadoren hierher und benannten den Ort nach der gleichnamigen Jungfrau, die eine der Schutzheiligen der autonomen Gemeinschaften Spaniens ist. Sie errichteten auch ein Kreuz zum Schutz der Hauptstadt.

Daraufhin ließen die Spanier einen Tempel errichten, dessen Fertigstellung etwa 100 Jahre dauerte. Leider wurde das Heiligtum aufgrund von Erdbeben in den Jahren 1743, 1785 und 1826 zerstört. Ein erneut errichtetes Heiligtum wurde wiederum 1917 durch ein Erdbeben zerstört.

Erst 1945 wurde beschlossen, den dritten, heutigen Tempel zu errichten, der sich durch eine imposante 15 Meter hohe Skulptur der Jungfrau der Unbefleckten Empfängnis auszeichnet, die vom Künstler und Bildhauer Gustavo Arcila Uribe geschaffen wurde. Heutzutage kommen die Menschen auf diesen Hügel, um die Aussicht zu genießen oder um religiöse Versprechen zu erfüllen. In der Umgebung werden religiöse Artikel und Kunsthandwerk verkauft. Es gibt ebenfalls Restaurationsbetriebe, wobei das Angebot unter der Woche eingeschränkt ist.

Wichtige Fakten

Man erreicht den Hügel einfach mit dem Auto. Die Abzweigung befindet sich auf der Straße zur Gemeinde Choachí bei Kilometer 6.

Basílica del Sagrado Corazón de Jesús – Bogotá

Cr 8 #40B-65, in der Quartier Los Mártires
Konstruktion: 1902-1918
Religion: katholisch
Stil: griechisch-römisch
Höhe: 55 Meter

Unter den vielen religiösen Stätten in Kolumbien ist einer der emblematischsten Orte, der die Kultur und Geschichte dieses Landes widerspiegelt, die Basilika des Heiligsten Herzens Jesu.

Diese Basilika entstand im Zusammenhang mit dem Tausend-Tage-Krieg, einem Bürgerkrieg zwischen den beiden (damals) wichtigsten politischen Kräften in Kolumbien, den Liberalen und den Konservativen. Um diesen Konflikt zu beenden, bat der Erzbischof von Bogota, Monsignore Bernardo Herrera Restrepo, die Regierung um den Bau der späteren Herz-Jesu-Basilika. Alles mit dem Ziel, die Versöhnung aller Kolumbianer zu erreichen. Das war im Jahr 1902.

Diese Basilika wurde 1918 fertiggestellt und da der Glaube an das Heiligste Herz Jesu stark gewachsen war, wurde dieser Ort zu einem der sinnbildlichsten im ganzen Land.

Heutzutage ist diese Kirche ein sehr wichtiger Wallfahrtsort für Kolumbianer und auch Ausländer. Im Jahr 1952 wurde diese von Papst Paul VI. zur Basilika minor ernannt, im Jahr 1975 wurde dieses religiöse Bauwerk dann zum nationalen Denkmal erklärt.

Wichtige Fakten

Man kann die Basilika mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Folgende SITP-Busse halten in der Nähe: 121, 60, 674, C27, G506, T12 und T25.

Iglesia del 20 de Julio – Bogotá

Cl. 27 Sur #7-50, im Ortsteil San Cristóbal
Konstruktion: 1937-1942
Religion: katholisch
Highlights: Das Bild des göttlichen Jesuskindes.

Dies ist eine weitere der traditionellsten und ikonischsten Kirchen der Hauptstadt. Obwohl das Bauwerk eine schöne Architektur besitzt, bei der die braune Fassade hervorsticht, ist dieser Ort dafür bekannt, der Tempel der Anbetung des göttlichen Kindes Jesus zu sein. Der Bau begann 1937. Im Jahr 1942, als die Kirche fertig gebaut war, wurde ein Bild des göttlichen Jesuskindes aufgestellt. Von diesem Moment an wurde die Kirche des 20. Juli zu einem Wallfahrtsort für alle Menschen in Bogota.

Hunderte von Menschen besuchen die Kirche täglich, um das Jesuskind um seine Gunst zu bitten.

Wichtige Fakten

Folgende Transmilenio-Routen halten in der Nähe: L25 und L82.

Catedral de Sal – Zipaquirá

Die Kathedrale befindet sich 29 Kilometer nördlich von Bogotá, in der Stadt Zipaquirá
Einweihung: 1995
Religion: katholisch
Tiefe: 180 Meter
Höhepunkte: Die 14 Stationen des Kreuzweges
Website: https://www.catedraldesal.gov.co/

Die Salzkathedrale ist ein Raum, der im Inneren der Salzminen von Zipaquirá gebaut wurde. Sie ist ein architektonisches Juwel der Moderne, denn die unterirdische Kirche ist Teil des berühmten “Parque de la Sal” (Salzpark), der eine Vielzahl von Aktivitäten bietet. Die Salzkathedrale wurde von den Kolumbianern als eines der 7 Weltwunder Kolumbiens gewählt.

Im Inneren der Mine kann man eine atemberaubende Tour genießen. Entlang des Weges besucht man die Kreuzwegstationen. Es gibt 14 Punkte, an denen verschiedene Kreuze stehen, die das Leiden Jesu, seinen Tod und später seine Auferstehung darstellen. Es werden zudem verschiedene touristische Aktivitäten, Getränke und Snacks angeboten.

Es gibt einen Raum mit einer Lichtshow, einen Wasserspiegel mit optischer Täuschung und für die Jüngsten und Neugierigsten ist es möglich, den Bergmannsweg zu erkunden, wo man einige geologische Formationen im Bergwerk besuchen kann.

Wichtige Fakten

  • Die Tour dauert circa 90 Minuten
  • Kosten pro Person ab Bogota: $300.000 COP (privater Transport)

Erfahren Sie mehr über dieses und andere Wunder des Landes in meinem Blog über die 7 Wunder von Kolumbien.

Kirchen von Boyacá

Nuestra Señora del Rosario – Villa de Leyva

Ostseite der Plaza Mayor von Villa de Leyva.
Konstruktion: 1604-1608 ungefähr
Religion: katholisch
Stil: Kolonialer Barock
Highlights: Koloniale Gemälde von berühmten Künstlern der Zeit, wie Gregorio Vásquez de Arce y Ceballos.

Drone photo of the main square of Villa de Leyva

Mit dem Bau dieser Kirche wurde um 1608 begonnen, auf Anordnung des damaligen spanischen Königs. Seitdem ist sie als “Die Kathedrale” bekannt und ihr Turm ist typisch kastilisch.

Zweifelsohne ist die koloniale Architektur eines der auffälligsten Elemente, denn sie friert einen Teil der Geschichte des kolumbianischen Territoriums ein. Heute hat die Pfarrkirche eine Struktur, die reich an weiß gestrichenem Stein ist, ihr Interieur weist Merkmale der Kolonialzeit auf und die Altäre, Bilder und Darstellungen sind im Barockstil gehalten.

Die Pfarrkirche ist markant, weil sie Zeuge historischer Ereignisse war. Hauptmann Antonio Clemente (ein Teilnehmer der Rebellen gegen das Kolonialregime), bekannt als der Held von San Mateo, wurde dort getauft. Außerdem wurde dort General Antonio Amador José de Nariño (kolumbianischer Politiker und Militär) begraben, dessen Überreste später zur Sicherheit umgebettet wurden.

Villa de Leyva ist ein Touristenort, der an Wochenenden und Feiertagen von vielen Einheimischen aus Bogota und Boyaca besucht wird. Planen Sie Ihren Besuch also am besten unter der Woche.

Wichtige Fakten

  • Entfernung von Tunja: 1 Stunde
  • Kosten pro Person per Bus ab Tunja: ca. $25.000 COP

Iglesia Nuestra Señora del Carmen – Villa de Leyva

Die Kirche befindet sich einen Block vom Hauptplatz von Villa de Leyva entfernt.
Einweihung: 1850
Religion: katholisch
Highlights: Das Bild der Virgen Renovada (Erneuerte Jungfrau)

Die Kirche Nuestra Señora del Carmen ist eine Klosterkirche, die Sie bei einem Besuch in Villa de Leyva nicht verpassen sollten. Die Kirche wurde 1850 eingeweiht und zeichnet sich durch ihren Kolonialstil und die schöne weiße Fassade aus.

Wenn Sie ein Verehrer der Virgen del Carmen sind, sollten Sie diese Kirche unbedingt besuchen, denn eine der beiden Kapellen ist der heiligen Mutter gewidmet. In der zweiten Kapelle, die von den Dorfbewohnern liebevoll Mamá Linda genannt wird, befindet sich das Bild der Virgen Renovada (Erneuerte Jungfrau). Dieses Bild gilt als Ikone und wird in der Region verehrt.

Ein weiteres Highlight dieser Kirche ist das Museo del Carmen de Arte Religioso (Museum für religiöse Kunst). Diese Attraktion wurde 1971 von einem Mönch des Karmeliterordens namens Rafael Eugenio Mejia gegründet. Das Museum hat 6 Säle, in denen mehr als 100 Artikel und Kunstwerke religiösen Charakters aus dem XVII Jahrhundert ausgestellt sind. Einige dieser Objekte wurden direkt aus Europa mitgebracht.

Wichtige Fakten

Die Öffnungszeiten des Museums sind von Freitag bis Sonntag von 9:00 bis 17:00 Uhr.

Basílica Menor de Nuestra Señora de Monguí – Monguí

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Konstruktion: 1694 – 1760
Religion: katholisch
Stil: Romanisch
Höhe: 63 Meter
Highlights: Bild der Muttergottes von Monguí.

Monguí und Villa de Leyva sind die einzigen Kulturerbe-Städte in Boyacá. Die Basílica Menor de Nuestra Señora de Monguí ist zweifelsohne das wichtigste religiöse Bauwerk der denkmalgeschützten Stadt. Dieses imposante Bauwerk wurde in Stein gebaut und hat eine schöne romanische Architektur.

Die Kirche wurde zwischen 1694 und 1760 erbaut und war auch während der spanischen Kolonie von historischer Bedeutung. Dieser Ort war ursprünglich eine Lehrkapelle, die vom Franziskanerorden genutzt wurde, um die indigene Bevölkerung in der Region Boyacá zu evangelisieren.

Für diejenigen, die sich für religiöse Kunst interessieren, gibt es viele Gemälde im Inneren der Basilika. Eines der herausragenden Werke ist das Gemälde der Muttergottes von Monguí, welches die heilige Mutter mit einem kleinen Jesus im Arm zeigt.

Im Inneren der Basilika befinden sich noch weitere Gemälde von anonymen Autoren, die verschiedene Szenen aus der biblischen Geschichte zeigen. Die Basilika wurde 2016 restauriert, mit dem Ziel, diesen historischen Ort zu erhalten und zu pflegen.

Wichtige Fakten

  • Monguí befindet sich rund 225 Kilometer von Bogotá entfernt. Die Fahrt dauert rund 3 Stunden und 30 Minuten.
  • Neben dem Ort befindet sich die Real Calicanto Colonial Brücke, die eine der ikonischsten Sehenswürdigkeiten der Gemeinde ist.

Kirchen in Antioquia

Catedral Basílica Metropolitana de Medellín – Medellín

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Konstruktion: 1890 – 1931
Religion: katholisch
Höhe: 66 Meter

Diese Kathedrale gilt als eines der größten und majestätischsten Gebäude in Medellín. Sie besitzt einen symmetrischen Aufbau mit zwei riesigen Türmen, die jeweils 66 Meter messen. Für den Bau wurden circa 1.120.000 Ziegelsteine benötigt. Das Bauwerk wurde 1982 zum nationalen Denkmal erklärt.

Mit dem Bau wurde 1890 begonnen und 1948 verlieh Papst Pius XII. diesem religiösen Gebäude den Titel einer Basilika Minor. Im Inneren der Basilika befinden sich mehrere religiöse Gemälde. Es gibt auch interessante Sehenswürdigkeiten wie das Museum für religiöse Kunst, das etwa 40 Bildwerke aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert ausstellt. Leider ist das Museum nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

Wichtige Fakten

  • Die Kathedrale befindet sich im zentralen Bereich von Medellín, an der Nordseite des Bolívar-Parks.
  • Fotografieren ist nur ohne Blitz erlaubt.
  • Die Umgebung der Kirche ist bei Taschendieben beliebt.

Kirchen in Santander

Basílica Menor San Juan Bautista – Girón

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Religion: katholisch
Highlights: Das Bild des Herrn der Wunder.

Etwa 9 km von der Stadt Bucaramanga entfernt, liegt eine weitere der 17 kolumbianischen Kulturerbe-Städte. Diese schöne Stadt zeichnet sich durch ihre kopfsteingepflasterten Straßen und durch ihre koloniale Architektur aus. Alle kolumbianischen Kulturerbe-Städte zeichnen sich auch durch ihre Jahrhunderte alten Gebäude aus. Eines der schönsten und historischsten Gebäude in Girón ist die Basílica Menor San Juan Bautista.

Mit dem Bau der Kirche wurde im Jahr 1636 begonnen. Sie besitzt eine weiße Fassade, einen symmetrischen Aufbau und zwei imposante Türme. Außerdem ist die Kirche von einer Vielzahl von Bauten mit kolonialer Architektur umgeben. Im Jahr 1998 wurde die Kirche zur Basilika erklärt.

Im Inneren befindet sich eine der größten Ikonen der religiösen Kultur in Kolumbien, das Bild des Señors de los Milagros (Herr der Wunder). Diese Figur ist der Grund, warum viele Einheimische und Touristen diesen Ort besuchen, denn dem Bild werden wundersame Kräfte zugeschrieben.

Menschen aus aller Welt besuchen den Señor de los Milagros, um sich für einen Gefallen (meist im Zusammenhang mit der Gesundheit) zu bedanken oder um diese himmlische Figur um etwas zu bitten.

Die beste Zeit für einen Besuch dieses Ortes ist der 14. September. An diesem Datum wird das Fest des Señors de los Milagros gefeiert. Bei diesem Fest können Sie der religiösen Figur huldigen und auch ein Feuerwerk genießen.

Wichtige Fakten

Giron ist nur 20 Fahrminuten von Bucaramanga entfernt.

Kirchen in Bolívar und Atlántico

San Pedro Claver – Cartagena

Ecke Calle 31 und Carrera 4, direkt vor der Plaza de la Aduana, im historischen Zentrum der Stadt Cartagena.
Konstruktion: 1580 – 1654
Religion: katholisch
Stil: Barock

San Pedro Claver Church

Die Kirche ist eine kolumbianische katholische Kirche, die dem Heiligen Peter Claver geweiht ist. Dieser Heilige war ein spanischer Jesuitenmissionar und Priester, der für seinen Einsatz zur Linderung der Leiden der Sklaven Anerkennung erlangte.

Diese Kirche ist eines der wichtigsten architektonischen Werke des Landes, das auch zum Nationaldenkmal erklärt wurde. Sie ist auch eine der beliebtesten Kirchen für Hochzeiten in Cartagena, aufgrund ihrer historischen Bedeutung und ihres Charmes.

Da sich die Kirche in der historischen Gegend von Cartagena befindet, können Sie zusätzlich die Geschichte der Stadt rundherum bewundern. Die “Plaza de la Aduana” ist ein Beispiel, das von der kolonialen Architektur der Verwaltungsgebäude jener Zeit zeugt. Hier findet man auch das Herrenhaus, in dem der Gründer von Cartagena, Pedro de Heredia, lebte und ein Denkmal zu Ehren von Christoph Kolumbus.

Catedral Metropolitana María Reina – Barranquilla

Im Zentrum von Barranquilla, auf der westlichen Seite der Plaza de la Paz.
Konstruktion: 1955 – 1982
Religion: katholisch
Stil: Modern
Höhe: 38 Meter
Highlights: 16 Meter hohe Skulptur des lateinamerikanischen Christus der Befreier

Diese Kathedrale ist eine Kirche zur Verehrung der heiligen Jungfrau Maria. Es ist ein imposanter Bau im modernistischen Stil, dessen Bau 1955 begann und 27 Jahre dauerte. Heutzutage ist es die repräsentativste Kirche von Barranquilla.

Ein Grund, diese Kathedrale zu besuchen, ist die imposante Skulptur des lateinamerikanischen Befreier-Christus, die 16 Meter hoch und 7 Meter breit ist, 16 Tonnen wiegt und aus Bronze gefertigt wurde.

Im Inneren der Kathedrale fallen zwei große Mosaike auf. Auf der rechten Seite des Eingangs der Heilige Josef, der Schutzheilige. Auf der linken Seite die Königin Maria, die Schutzpatronin der Metropolitan-Kathedrale. Diese Mosaike sind insgesamt 16 Meter hoch und fünf Meter breit, jede der Figuren ist neun Meter hoch.

Einem Besucher zufolge wird einem bei der Ankunft “die Unermesslichkeit Gottes bewusst und wie winzig der Mensch im Angesicht dieser Größe ist”.

San Nicolás de Tolentino – Barranquilla

Historisches Zentrum von Barranquilla
Konstruktion: 1734-1907
Religion: katholisch
Stil: Neogotik
Highlights: Reliquien von San Nicolás de Tolentino

Die Kirche San Nicolás de Tolentino wurde 2005 vom kolumbianischen Kulturministerium zum Kulturgut von nationalem Charakter erklärt. Laut ihrer Geschichte hat der Bau dieser Kirche 300 Jahre gedauert. Seit 2011 ist sie wieder für die Öffentlichkeit zugänglich und besticht heute mit ihrer schillernden gotischen Fassade.

Es handelt sich um eine römisch-katholische Kirche, die dem Heiligen Nikolaus von Tolentino gewidmet ist, der als “Fürsprecher der seligen Seelen” bekannt ist. Im Inneren befindet sich als authentische Reliquie “ein kleines Tuch”, das mit dem Blut des unbestechlichen Körpers des Heiligen (Nikolaus) getränkt ist und an Festtagen verehrt wird.

Die Kirche San Nicolás befindet sich auf dem gleichnamigen, bekannten Platz. Der Platz San Nicolás ist Schauplatz des Werkes “Memoria de mis putas tristes” des berühmten kolumbianischen Schriftstellers Gabriel García Márquez.

Kirchen in Magdalena

La Catedral Basílica del Sagrario y San Miguel de Santa Marta – Santa Marta

Platz La Catedral
Konstruktion: 1734-1907
Religion: katholisch
Stil: Neogotik
Highlights: Reliquien des Heiligen Nikolaus von Tolentine

Church in Santa Marta

Mit einer schönen weißen Fassade und einem romanischen Renaissance-Architekturstil finden wir eines der wichtigsten religiösen Bauwerke in Santa Marta.

Der Bau dieser Kathedrale begann 1766 und zeichnet sich durch einen riesigen und imposanten Turm mit Glocken aus. Im Inneren des Bauwerks finden wir verschiedene interessante Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel das Grab und das Denkmal von Don Rodrigo de Bastidas, der Santa Marta gründete.

Die Kathedralenbasilika ist auch dafür bekannt, dass sie die sterblichen Überreste von Simón Bolívar beherbergte. Er gilt als Befreier mehrerer lateinamerikanischer Nationen. Der Leichnam befand sich hier von 1830 bis 1842 und wurde dann an seinen Geburtsort Venezuela überführt.

Kirchen von Valle del Cauca

Basílica Menor del Señor de los Milagros – Buga

Historisches Zentrum in Guadalajara de Buga, im Departement Valle del Cauca.
Konstruktion: 1892 bis 1907
Religion: katholisch
Highlights: Bild des Señors de los Milagros de Buga (Herr der Wunder von Buga)

Diese emblematische und charismatische Kirche ist als die Haupttouristenattraktion in der Stadt Buga bekannt. Die kleine Basilika ist 33 Meter hoch und 80 Meter lang und hat eine französische Uhr eingebaut.

Im Inneren befindet sich das Bild des Herrn der Wunder, eine dunkel gefärbte Skulptur (aus Gusseisen), die den bereits toten Christus darstellt, mit vorgebeugtem Körper, blutgetränktem Haar und halb geöffneten Lippen.

Die Geschichte besagt, dass eines Tages ein Besucher das Bild einbrennen ließ. Die Figur begann jedoch zu schwitzen und die Flammen hatten keine Wirkung auf das Objekt. Es wurde sogar behauptet, dass das Bild, nachdem es durch das Feuer gegangen war, noch schöner herauskam. Deshalb begann der Glaube an diese Skulptur bei allen Einheimischen zu wachsen.

Nach und nach begannen viele Gläubige, sowohl Einheimische als auch Ausländer, diesen Ort zu besuchen um zu danken, zu beten und zu meditieren. Weitere Pilger kommen mit ihren speziellen Bitten und bitten den Herrn, ihnen Wunder zu gewähren.

Mit den Worten eines Reisenden: “Wenn man den Tempel betritt, spürt man einen Frieden, der einem Kraft gibt und man möchte einfach nur lange dort bleiben. Denn der Ort ist erfüllt von einer Energie, die sonst schwer zu finden ist”.

Wichtige Fakten

Die Fahrzeit von Cali aus beträgt rund 90 Minuten.

Iglesia de la Ermita – Cali

Simon Bolivar Park in Cali.
Religion: katholisch
Stil: Gotisch
Highlights: Bild der Virgen de los Dolores und des Señors de la Caña (Herr des Stocks)

La Ermita Church Cali

Die Kirche von La Ermita befindet sich zwischen den Stadtteilen “El Hoyo” und “El Calvario” in Cali. Heute kann man eine Miniaturversion der ursprünglichen Kirche, die nach einem Erdbeben eingestürzt ist, bewundern. Die Kirche ist für ihren gotischen Stil bekannt.

Die Ermita bewahrt Bilder wie die Virgen de los Dolores und den Señor de la Caña. Sie wurde zwischen 1930 und 1948 erbaut und besticht durch ihren Marmoraltar, der aus Italien mitgebracht wurde. Heute ist es eines der Wahrzeichen der architektonischen Landschaft der Stadt Cali.

Kirchen von Nariño

Santuario de Las Lajas – Ipiales

Der Tempel befindet sich in der Schlucht des Guáitara-Flusses, in der Gemeinde Ipiales, 7 Kilometer von der Stadt San Juan de Pasto entfernt.
Konstruktion: 1916 bis 1949
Religion: katholisch
Stil: Neogotik
Highlights: Bild der Jungfrau Maria vom Rosenkranz von Las Lajas.

Diese Kirche ist eine große Konstruktion in einer Schlucht des Rio Guaitara und überspannt ihn wie eine Brücke und ein Tempel und eine Basilika, die aus grauem und weißem Stein gebaut ist. Sie ist bekannt für ihre Bemalung mit einer Krone aus Gold, Saphiren, Diamanten, Perlen und Smaragden.

Das Santuario de las Lajas ist eine sehr beliebte Kirche bei Katholiken und anderen Christen, da ihre Architektur und ihr Aussehen diesen Ort in ein Märchen verwandelt haben. Viele Wallfahrer aus aller Welt besuchen die Kirche.

Der Geschichte nach wanderten eine Frau und ihre taubstumme Tochter durch die Schlucht des Guáitara-Flusses, gerieten in einen Sturm und suchten Schutz unter Felsplatten, als sie plötzlich inmitten von Regen und Felsen das Bild der Jungfrau Maria sahen. Es wird erzählt, dass die Tochter genau in diesem Moment ihre Stimme wiedererlangte und auch hören konnte. Dies ist eines der Wunder, die der Jungfrau zugeschrieben werden.

Wichtige Fakten

Das Heiligtum liegt an der Grenze zu Tulcán, Ecuador.

Weitere Informationen bieten wir in unserem Blog über Las Lajas.

Kirchen von Caldas

Basílica de Nuestra Señora de las Mercedes – Chinchiná

Simon-Bolivar-Park in der Gemeinde Chinchiná (18 km von Manizales) gelegen.
Konstruktion: 1934 eingeweiht
Religion: katholisch
Stil: Neogotik
Highlights: Bild des gefallenen Herrn

Diese Basilika ist ein katholisches Gotteshaus im französischen Gotikstil, das seit 1934 registriert ist. Für die Menschen in Chinchin ist sie eine Quelle des Stolzes und ein architektonisches Juwel, denn sie wurde am 24. September 2009 in den Rang einer Basilika Minor erhoben und am 30. November desselben Jahres geweiht.

Die Gläubigen, die die Basilika besuchen, können an den heiligen Riten teilnehmen oder das Sonntagsgebet (Vaterunser), das Ave Maria und das Symbol des Glaubens (Glaubensbekenntnis) rezitieren.

Eine der Hauptattraktionen der Kirche sind die schönen Buntglasfenster, die die Wände der Kirche schmücken. Diese farbenfrohen Werke erzählen einen Teil der biblischen Geschichte, z.B. den Tod von Christus.

Wichtige Fakten

Die Fahrzeit von Manizales beträgt rund 50 Minuten

Catedral-Basílica Metropolitana Nuestra Señora del Rosario – Manizales

Plaza de Bolívar
Konstruktion: 1928-1939
Religion: katholisch
Stil: Neogotik
Höhe: 115 Meter
Highlights: Baldachin mit 64 Heiligenbildern und dekorativen Glasfenstern.

Catedral Basilica de Nuestra Señora del Rosario Manizales

Die heutige Kathedrale von Manizales ist das Ergebnis eines internationalen Wettbewerbs, nachdem drei Brände die Stadt im Jahr 1922 erschütterten. Die Konstruktion dauerte insgesamt 11 Jahre und wurde mit importierten Materialien erstellt.

Mit einer Höhe von 115 Metern vom Fuß des Tempels aus ist sie heute die höchste Kathedrale Kolumbiens und bietet Platz für 5.000 Menschen. Die Metropolitan-Kathedrale wurde in Stahlbeton gebaut, die meisten Elemente gehören zur gotischen Architektur, obwohl sie einige byzantinische und römische Details aufweist.

Eine Attraktion der Kirche sind die Rosenfenster, die sich über dem Haupttor befinden. Diese erinnern an die Jungfrau des Rosenkranzes und wurden von Mario de Ayala in Cali hergestellt. Eine weitere Attraktion sind die riesigen Glasfenster der Kathedrale, in denen sich Werke von französischen, italienischen und kolumbianischen Künstlern befinden.

Zwei der wichtigsten Buntglasfenster in der Kathedrale sind die folgenden:

  • Glasfenster des letzten Abendmahls: Es stellt das Abendmahl dar, das Jesus und die zwölf Jünger hielten.
  • Glasmalerei von Abraham und Melchisedek: Sie stellt Abraham im Moment der Opferung seines Sohnes Isaak dar; Melchisedek erscheint ebenfalls und bietet Wein und Brot an.

Die wichtigsten heiligen Daten in Kolumbien

Die Karwoche oder Semana Mayor ist der wichtigste religiöse Feiertag für Katholiken, nicht nur in Kolumbien, sondern auch in anderen Ländern des amerikanischen Kontinents. Diese Woche stellt eine Zeit der Besinnung und des Gebets dar, die jedes Jahr in Kolumbien zwischen den Monaten März und April gefeiert wird.

Acht Tage lang unterbrechen die Gläubigen ihre üblichen Aktivitäten, nehmen an Feiern, Prozessionen, Messen und Fasten teil und üben sich in Enthaltsamkeit zum Gedenken an das Leiden, den Tod und die Auferstehung Jesu Christi.

Für Katholiken hat jeder dieser Tage eine besondere Bedeutung:

  1. Palmsonntag = Beginn der Woche und Gedenken an die Ankunft Jesu in Jerusalem.
  2. Ostermontag = Anbetung Gottes in den Kirchen.
  3. Heiliger Dienstag = die Ankündigung des Todes Jesu.
  4. Heiliger Mittwoch = der Verrat und die Verräterei an Jesus.
  5. Gründonnerstag = das letzte Abendmahl.
  6. Karfreitag = die Kreuzigung und der Tod von Jesus.
  7. Karsamstag = die Osternacht.
  8. Ostersonntag = das Ende der Karwoche mit der Auferstehung von Christus.

In dieser Woche werden wir daran erinnert, dass Kolumbien als eines der katholischsten Länder der Welt gilt (trotz der Religionsfreiheit).

Dies ist zweifellos eine Zeit des Glaubens und der Meditation für die Gläubigen, aber es ist auch eine Woche der Kultur und der Spektakel. Erfahren Sie mehr über dieses Fest in meinem Blog Semana Santa en Popayán.

Liebe Leser

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