Offroad und 4×4-Tourismus in Kolumbien

4x4 trucks stopped in the desert

Liebe Leser

Mein Name ist Frank und ich betreibe ein Reisebüro in Bogota, Kolumbien. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen!

Einführung 4×4 in Kolumbien

Kolumbien ist nicht nur das zweit biodiverseste Land der Welt, sondern verfügt neben den 3 Ketten der Anden sowie weiteren Gebirgen auch über Wüsten, Amazonas, zwei Ozeane, Flüsse, Seen, Wälder, Sümpfe und alles Erdenkliche und Unerwartete. Kolumbien ist ein riesiger Spielplatz für Outdoor Freunde!

In Kolumbien wurde Off-Roading schon immer aus Notwendigkeit heraus betrieben. Im Land gibt es keine Jahreszeiten, jedoch eine Trocken- und eine Regenzeit. Starkregen und schlammige Straßen sind in diesem Land legendär. Ein eigentlicher Tourismus für Offroad-Begeisterte ist relativ neu. Kolumbien war bis anfangs der 2000er Jahre sehr gefährlich. Bewaffnete Gruppen gab es bereits außerhalb von Bogota und wer aus der Stadt raus wollte, begab sich in Gefahr.

Das hat sich jedoch grundlegend geändert. Ich lebe seit 2015 in Bogota und seit meiner Ankunft reise ich, meist mit meinem Toyota Land Cruiser Prado 2011 4.0 ungefährdet durch ganz Kolumbien. Es gibt nur wenige Orte, die ich bisher noch nicht besucht habe.

In Kolumbien gibt es inzwischen verschiedene 4×4 Clubs und organisierte Touren. Auf YouTube gibt es ebenfalls bereits Videos von Touristen, die Kolumbien abseits der guten Straßen durchquerten. Der prominenteste Besuch seither waren wahrscheinlich die 3 Jungs von Top Gear, welche auf der Grand Tour im Jahr 2018 mit Geländewagen in Kolumbien ihren Schabernack trieben.

Offroad Touren in Kolumbien

Es gibt touristische Anbieter, welche Touren mit 4×4 Fahrzeugen anbieten. Meist geht es bei diesen Touren nicht um ein 4×4 Erlebnis, sondern um die Notwendigkeit ans Ziel zu gelangen.

Ebenfalls gibt es organisierte Touren, welche sich an 4×4 Besitzer richten. Sofern ich dies jedoch beurteilen kann, sind diese Gruppen jeweils sehr groß und die Konvois können bis mehrere dutzend Fahrzeuge beinhalten. Mehr dazu jedoch später im Text.

Wenn man also an Off-Roading Touren interessiert ist, dann sollte man einige Punkte beachten.

  • Einige Anbieter bieten Touren an entfernte Destinationen an, für welche man einen 4×4 benötigt. Die Fahrzeuge und Fahrer werden vom Dienstleister zur Verfügung gestellt.
  • Andere Tourenanbieter organisieren lediglich die Route, Unterkunft und Versicherung. Der Teilnehmer ist selber für sein Fahrzeug und die Ausrüstung verantwortlich. Man muss hier zwingend über ein gut geländegängiges Fahrzeug verfügen.

Warum Offroad oder 4×4-Tourismus in Kolumbien machen?

Kolumbien ist ein touristisch sehr junges Land und internationaler Tourismus startete erst um 2010 in relevantem Ausmaß. Selbst Kolumbianer begannen erst in den letzten Jahren, ihr Land selber zu entdecken.

Kolumbien besitzt nicht nur unglaubliche Landschaften und unterschiedlichste Gebiete und Klimazonen, sondern ist kulturell ebenfalls extrem reich. Es gab im Land indigene Kulturen, lange bevor die Spanier nach 1500 das Land eroberten. Nach wie vor gibt es unzählige indigene Stämme in ganz Kolumbien und es sind über 80 verschiedene Sprachen registriert. Dazu finden wir im ganzen Land verteilt wunderschöne koloniale Städte. Wir haben hier Küsten zum Pazifik und zum Atlantik und Berge bis 5,700 Meter über Meer.

Wie bereits ausgeführt, waren viele Gebiete durch militante Gruppe besetzt. Diese Gebiete befanden sich dazu in einer Art Zeitkapsel, sind heute jedoch sicher zugänglich. Für mich der beste Weg, dieses unglaubliche Land zu erkunden, war und ist in einem 4×4 Fahrzeug. Es gibt einem die Möglichkeit sowie die Flexibilität diverse Orte zu besuchen und die wahren Schönheiten und Attraktionen Kolumbiens zu erkunden.

Dazu sind Kolumbianer extrem stolz, wenn Ausländer das Land bereisen. Die Gastfreundschaft und der Umgang mit Ausländern sind inzwischen legendär. In kaum einem anderen Land der Welt wird man derart warmherzig empfangen.

Wer daher ein Abenteuer sucht, weit weg von kommerziellen Angeboten und langen Konvois, wer sich als Entdecker fühlen will und bereit ist, sich auf viele Unsicherheiten einzulassen, für den ist Kolumbien genau das Richtige.

Zustand der Straßen in Kolumbien

Kolumbien ist ein sehr diverses Land und besitzt mit tropischen Wäldern, Bergen, Seen, Schneegipfeln, Meer, Wüste, beinahe alle Klimas und Topographien, die man sich vorstellen kann. Die Fläche beträgt 1,143 Millionen Quadratkilometer, was Deutschland und Frankreich oder Kalifornien und Texas kombiniert entspricht.

Das nationale Straßennetz umfasst 206.700 Kilometer. Es ist jedoch unklar, ob dabei sämtliche Straßen miteingeschlossen sind oder nicht. Der Anteil der asphaltierten Straßen ist ebenfalls nicht ganz klar und meiner Ansicht nach tief. Man findet zum Beispiel auch in Bogota, der Hauptstadt, immer noch genügend Straßen unasphaltiert und in katastrophalem Zustand.

Es gibt im Land jedoch auch Schnellstraßen, auf welchen es sich bequem reisen lässt. Nach meiner Erfahrung beträgt die Durschnittsgeschwindigkeit in Kolumbien jedoch rund 40 Kilometer pro Stunde. Meist fehlt, auch auf Hauptverkehrsachsen und über Bergketten die nötige Infrastruktur und zudem ist der Schwerverkehr ist ein andauerndes Hindernis.

Abhängig von der Topographie und der Jahreszeit und dem Regen, kommt es auch im ganzen Land regelmäßig zu Erdrutschen. Dadurch entstehende lange Staus und Umleitungen sind in Kolumbien nichts außergewöhnliches. Man kann in einem Tal auch schon einmal ein paar Tage eingeschlossen sein. Das alles habe ich bereits selbst erlebt.

Bei manchen Destinationen ist bekannt, dass man in der Trockenzeit einige Stunden dahin benötigt, wobei sich die Fahrt in der Regenzeit dann auf einige Tage erstreckt.

4 mögliche 4×4 Destinationen in Kolumbien

Die folgenden Destinationen sind nur eine kleine Auswahl an potentiellen Offroad- Zielen. Die Straßen dorthin sind generell in schlechtem Zustand und man benötigt ein geländegängiges Fahrzeug. Ein Besuch lohnt sich jedoch auf jeden Fall.

Puerto Carreño

Die Gemeinde und sogleich Hauptstadt des Departements Vichada liegt an der venezolanischen Grenze und ist Teil der östlichen Ebenen. Die wichtigsten wirtschaftlichen Aktivitäten sind Viehzucht, Fischerei, Landwirtschaft und der Abbau von Gold und Silber. Einige touristische Aktivitäten sind Ökotourismus, Fischen, Geschichte der Kolonialstädte sowie Beobachtung von Flora und Fauna.

Man erreicht die Stadt auf dem Luft- und Landweg oder aber über den Meta und Orinoco Fluss. Während der Trockenzeit ist eine Anfahrt auf dem Landweg bedenkenlos. Während der Regenzeit jedoch, welche in der ganzen Region Orinoquia (oder auch die Llanos genannt) sehr ausgeprägt ist, wird das schon schwieriger bis unmöglich. Das Überqueren von Gewässern mit lokalen Fähren ist dabei noch die kleinste Schwierigkeit.

La Macarena, caño Cristales

Diese Gemeinde befindet sich in den östlichen Ebenen des Departements Meta. Die Destination ist extrem biodivers und beherbergt mit dem ”Sierra de la Macarena” einen der größten natürlichen Nationalparks Kolumbiens.

Die wirtschaftlichen Aktivitäten beschränken sich größtenteils auf Viehzucht, Tourismus und Landwirtschaft. Eine der bekanntesten Attraktionen ist wohl der schönste und bunteste Fluss der Welt, welcher sich im Caño Cristales befindet. Der Fluss erhält seine sieben Farben durch eine marine Alge, die in Kontakt mit Wasser und Sonne pigmentiert.

La Macarena kann auf dem Luft- und Landweg erreicht werden. Die Route wird in den Jahreszeiten von Juni bis Dezember empfohlen, wenn der Nationalpark für den Besuch des Caño Cristales geöffnet ist.

Die Route von La Macarena nach Caño Cristales ist etwas schwierig, weil man mit einem Boot am Hang des Guayavero-Flusses bis zum Dorf Cachivera fahren und danach eine Route mit Offroader zurücklegen muss.

Empfehlungen zum Besuch von Caño Cristales:

  • Sonnencreme und Moskitoschutz sind im Park verboten, da diese das Ökosystem der Algen schädigen.
  • Kein Plastik, kein Einweggeschirr oder sonstigen potentiellen Abfall mitführen.
  • Verpflegung muss selbst mitgebracht werden.
  • Der Caño Cristales wird nachts geschlossen.
  • Wir empfehlen einen Aufenthalt von 2-3 Tagen.
  • Wir empfehlen einen lokalen Guide.

Guainía

Guainía ist eines der 32 Departements Kolumbiens. Seine Hauptstadt ist Inírida und liegt im Amazonasgebiet. Die Hauptwirtschaftsquellen sind Fischerei, Viehzucht und Palmenproduktion.

In diesem Departement befinden sich wichtige Bodenschätze wie Coltan und Nickel, deren Gewinnung illegal ist und nur von den indigenen Wächtern der Region genehmigt wird, um sie in ihren angestammten Traditionen zu nutzen.

Die Hauptattraktion sind die Mavecure Hügel. Diese heißen Pajarito, Mono und Mavicure. Diese erreichen eine Höhe von bis zu 250 Metern. Die Hügel können ebenfalls bestiegen werden. Man kann entweder mit dem Flugzeug oder mit einem 4×4 nach Guainía gelangen. Man sollte die Regenzeit jedoch meiden. Sollte man dennoch zur Regenzeit reisen, muss man von San José del Guaviare aus die Fähre benutzen. Die Fahrt dauert dann 8 Tage flussabwärts.

Sollte man während der Trockenzeit reisen wird man die gesamte Strecke im Geländewagen durch die Savannen von Vichada zurücklegen. Dies dauert rund 8 Tage. Allerdings muss man auf dieser Strecke ebenfalls die Fähre in Santa Rita benutzen. Diese bringt einem vom Orinoco-Fluss zum Guaviare-Fluss, was 2 Tage dauert.

San José del Guaviare

San José del Guaviare grenzt an den Amazonas sowie an die Orinoquia und besitzt mehrere Wasserquellen. Darunter die Flüsse Guaviare, der Inírida und Guayabero.

Der größte Teil des Territoriums besteht aus tropischem Regenwald und natürlichen Savannen. Die Hauptwirtschaft ist die Landwirtschaft und der Fischfang, die meisten Einwohner sind Ureinwohner. Die Hauptattraktionen dieser Gemeinde ist die Chiribique-Bergkette. Der ganze Nationalpark darf momentan nicht betreten, sondern nur überflogen werden. Es ist ein heiliges Gebiet der lokalen Ureinwohner und ist auch zum Weltkulturerbe erklärt worden.

Die zweite große Attraktion ist die Serrania de la Lindosa und Cerro Azul, wo man Felskunst aus der Eiszeit findet. Außerdem findet man auch eine Felsformation von einer Ausdehnung von 12.000 Kilometern und Wasserquellen. Man sollte stets mit einem lokalen Guide unterwegs sein, um sich nicht im Dschungel zu verlieren.

Die Reise nach San Jose del Guaviare während der Trockenzeit kann von Bogota aus bis 20 Stunden dauern. Während der Regensaison wird man sich jedoch 2 oder 3 Tage mit viel Schlamm beschäftigen müssen.

Unsere Empfehlungen

  • Man sollte ausreichend Benzin dabei haben.
  • Ebenfalls sollte man ausreichen Wasser und Verpflegung mitnehmen.

4×4 Touren

Folgend werden wir einige Offroad-Touren beschreiben. Bei all diesen Touren muss man über ein eigenes geländegängiges Fahrzeug verfügen.

4x4 stopped in the mountains

Guajira-Expedition

Diese Expedition ist auch unter dem Namen WAYUU VIII bekannt und ist eine der anerkanntesten Offroad Touren im Land. Die Teilnahme kostet zwischen COP $ 1.500.000 (ca. 423 USD) für Erwachsene und für Kinder COP $ 500.000 (ca. 141 USD).

Die Expedition ist in 5 Erlebnistage unterteilt, die sich folgendermaßen verteilen:

  • Tag Null: Tag vor dem Start der Expedition. Treffpunkt ist im Hotel Waya in Riohacha, wo man sich mit den anderen Teilnehmern trifft. Es gibt eine technische Einweisung und die Routenplanung wird besprochen. Die Teilnehmer erhalten ebenfalls Ausrüstungsgegenstände und den Reiseplan.
  • Tag 1: Abfahrt nach Cabo de la Vela. Ein großer Teil der Route führt entlang des Strandes und man besucht Mayapo, El pájaro, Mushichi und die Strände von Manaure, wo man ebenfalls verpflegt wird. Die Tour geht weiter durch die Salzebenen von Manaure, Salzberge, Kakteenwälder, Carrizal-Wüste, wo man Ziegen- und Schafherden rund um die Rancherias beobachten kann. Nach der Ankunft in Cabo de la Vela geht es zum Sonnenuntergang beim Leuchtturm.
  • Tag 2: Strandtag und Besuch des Regenbogenstrandes, der Regenbogenstrand- Dünen, des Pilon de Azúcar Hügels, des Pilon de Azúcar Strandes und des Ojo de Agua Strandes. Die Vielzahl der Panoramablicke auf die Umgebung des Kaps sind überwältigend.
  • Tag 3: Abfahrt nach Punta Gallinas. An diesem Tag besucht man den Jepirachi Wind Park, den Aussichtspunkt der Bucht von Portete, die Wüste von Warreo, die Wüste von Puerto Nuevo und Portete, die Wüste von Bahía Honda, Bahia Honda und die gigantische Düne von Taroa. Eventuell sieht man ebenfalls Flamingos. Übernachtet wird klassischerweise im Chinchorro (Hängematte).
  • Tag 4: Besuch der Dünen und Strand von Taroa, Besuch des Leuchtturms von Punta Gallina (nördlichster Punkt Kolumbiens und Südamerikas).
  • Tag 5: Rückkehr nach Cabo de la Vela. Der Weg von Punta Gallinas zurück zu Cabo de la Vela kann zwischen 5 und 12 Stunden dauern.
  • Tag 6: Rückkehr nach Riohacha.

Llanera-Expedition

Diese Expedition ist eine der beliebtesten und spektakulärsten Routen. Es ist ein großes Abenteuer durch die endlosen Savannen, in denen man sich am Horizont zu verlieren scheint. Man sieht dazu die Tierwelt der Region in ihrem natürlichen Lebensraum. Die Preise für diese Expedition liegen zwischen $1.400.000 COP (ca. 423 USD) für Erwachsene und $500.000 COP (ca. 141 USD) für Kinder.

Die Expedition ist in drei Tage unterteilt

  • Tag 1: Die Tour startet in Yopal, der Hauptstadt des Departement Casanare. Das Ziel ist der Hato de la Aurora.
  • Tag 2: Im Hato de la Aurora kann man die Tierwelt des Llanos beobachten und ein einzigartiges Naturerlebnis bei einer Safari erleben. In der Region gibt es Jaguare, Ozelots, Ameisenbären, Weißwedelhirsche, eine Vielzahl von Affen, Tapire, Chigüiros, Wildschweine und eine Vielzahl von Vögel.
  • Tag 3: Rückkehr nach Yopal. Der Tag beginnt früh und nach einem wunderbaren Frühstück geht es zurück nach Yopal und die Expedition endet.

Pazifik-Expedition

Diese Expedition beinhaltet Strände, kulturelle Kontraste und ein unvergessliches Abenteuer. Die Route führt über die alte Verbindungsstrasse von Cali nach Buenaventura. Dazu wird man zwei Tage lang im Aquamarine-Reservat halt machen.

Diese Expedition kostet zwischen $800.000 COP (ca. 225 USD) für Erwachsene und $400.000 COP (ca. 112 USD) für Kinder und ist in drei Tage Abenteuer unterteilt.

  • Tag 1: Die Tour beginnt in Cali. In Buenaventura ankommen, geht es ohne Fahrzeuge und per Schiff weiter zu den Stränden von Juanchaco. Weiter geht es dann zu den Stränden von Ladrilleros.
  • Tag 2: Walbeobachtung, jedes Jahr kommen Buckelwale aus der Antarktis an die warmen Küsten des kolumbianischen Pazifiks für ihre Balz, Paarung und Geburten. Auf dieser Expedition werden Sie Teil dieses Naturschauspiels.
  • Tag 3: Rückkehr nach Cali. Am Morgen geniesst man noch den Strand und nach dem Mittagessen tritt man die Rückfahrt nach Buenaventura an und beendet die Expedition.

Nevados-Expedition

Ein Abenteuer voller Spaß, wo man seine Leidenschaft mit seinem 4×4 zwischen Schlamm, schneebedeckten Vulkanen, Gletschern, Seen, Wäldern, heißen Quellen und verschiedenen Thermalböden in zwei Tagen ausleben kann. Mit etwas Glück sieht man zudem den schneebedeckten Nevado del Ruiz im Norden.

Diese Expedition kostet $400.000 (ca. 112 USD) COP pro Erwachsenen und $150.000 (ca. 42 USD) pro Kind.

  • Tag 1: Start der Reise ist in Ibagué Tolima. Man fährt durch Anzoátegui, Santa Isabel, Murillo und übernachtet in Líbano.
  • Tag 2: Abfahrt nach Manizales. Man fährt am Rande des schneebedeckten Berges Ruiz entlang. An diesem Tag wird man eine wirklich spektakuläre Landschaft genießen. In den Abendstunden wird das Abenteuer in Manizales beendet.

Villa de Leyva-Expedition

Diese Expedition geht zurück in der Zeit und man benutzt Straßen, die früher die Region verbunden haben. Heute kann man diese nur noch mit 4×4-Fahrzeugen befahren.

Die Expedition kostet $400.000 (ca. 112 USD) COP pro Erwachsenem, es gibt zwei Tage Abenteuer und hier erzählen wir Ihnen davon:

  • Tag 1: Abfahrt von Bogota über alte Straßen, die schon lange nicht mehr benutzt werden und nur noch von 4×4-Autos befahren werden können. Am Nachmittag kommt man in Villa de Leyva an.
  • Tag 2: Posos Azules und Ráquira. Es gibt einen Rundgang durch das koloniale Zentrum von Villa de Leyva und dann eine kurze Fahrt zu einem der bekanntesten Touristenorte der Region “Los Pozos Azules”. Die Tour geht dann weiter zum Aussichtspunkt der Hexen. Die Tour endet später in Ráquira.

Unsere Tipps

  • Betreten, resp. befahren Sie keine heiligen Gebiete mit Ihrem Fahrzeug. Wir empfehlen stets einen lokalen Führer zu engagieren.
  • Werfen Sie keine Abfälle jeglicher Art auf die Straßen.
  • Kaufen Sie keine Exoten (Vögel, Affen, u.a.), sagen Sie NEIN zum illegalen Handel mit exotischen Tieren.

Tipps für die Fahrt mit Ihrem 4×4

  • Machen Sie diese Art von Expedition nicht alleine.
  • Nehmen Sie immer einen Führer auf festgelegten Routen mit.
  • Schließen Sie eine Reiseversicherung ab.
  • Stellen Sie sicher, dass sich das Fahrzeug in einwandfreiem technischem Zustand befindet.
  • Überprüfen Sie den Luftfilter Ihres Fahrzeugs, denn man fährt viel durch staubiges Gelände.
  • Verwenden Sie geeignete Reifen.
  • Fahren Sie nicht zu schnell.
  • Waschen Sie Ihr Auto nach der Expedition.

Liebe Leser

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